Berserker
"Unberechenbar und Stark"
Berserker
Berserker stellen sich furchtlos ganzen Horden entgegen, vernichten ihre Gegner mit einem einzigen Hieb ihrer gewaltigen Streitäxte und bestehen noch die aussichtslosesten Schlachten siegreich. Sie sind die unnachgiebigen, unzerstörbaren Kriegsmaschinen von TERA.
Auf jedem Schlachtfeld sind sie die konzentriertesten und aggressivsten unter den Kämpfern. Ihre Angriffe kommen unvorhersehbar, übermächtig und alles vernichtend. Noch im dichtesten Kampfgetümmel verteidigen sie ihre Verbündeten verlässlich und können ihre ungezügelte Rage genau im richtigen Moment entfesseln. Bei richtiger Führung sind Berserker diejenigen, die im Nahkampf den größten Schaden anzurichten vermögen.
Neben Lanzern können auch Berserker sich mit Plattenpanzern rüsten und verfügen so über eine hervorragende Verteidigung. Ihr unverkennbares Erkennungszeichen ist und bleibt aber ihre Lieblingswaffe, die Streitaxt.
Die Stärken des Berserkers liegen in seinen rabiaten Angriffen, vorzugsweise im Nahkampf, den er durch Betäubungen, Niederstrecken oder Schwächungen des Gegners noch beleben kann. Seine Spezialität ist es, ganze Gruppen von Gegnern aus der Nähe aufs Korn zu nehmen und dem Feind größtmögliche Verluste zuzufügen.
Screenshots Berserker
Klassen-Video : Berserker
Jampok
Jampok schüttet einen ganzen Humpen Met in sich hinein und verlangt gleich den nächsten. Die Ohren des Popori zucken und seine Barthaare zittern vor Empörung. „Keine Disziplin. Pah!”, mault er und trommelt ungeduldig auf dem Tisch. „Als würden die Möbel in der Kaserne ein paar Axthiebe nicht überleben!“
Er steckt die Nase tief in den Humpen hinein und versucht, die letzten Tropfen herauszuschlecken. Alles weitere Gemurmel geht in dem Poltern unter, das ertönt, als er von der Bank fällt und über den Boden der Schenke rollt, während sein Kopf noch immer im Humpen steckt.
Als er sich wieder aufrappelt, wird es still in der Schenke. Alle scheinen ihn anzustarren, manche voller Furcht, andere überrascht. „He, Pelzkugel! Rüber zu den anderen Sklaven, wenn du an deinem armseligen Leben hängst!“ Ein hünenhafter Schläger mit einer Narbe über dem Iinken Auge schwenkt einen gewaltigen Zweihänder.
Jampoks Augen flackern vor Wut, als er sich aufrichtet und seine Pfote um die große, schartige Streitaxt neben sich legt. „Pelzkugel?! Ich warne dich nur einmal, Narbenfresse, ich habe üble Laune. Dreh dich mit deinen Kumpanen um und verschwindet auf der Stelle!“ Der Schläger und die anderen Sklaventreiber lachen ihn schallend aus. Der kleine Popori zuckt die Achseln und stürmt wenig elegant mit seiner übergroßen Axt auf sie zu.
Jampok sieht und hört nichts mehr außer seinem Gegner und dessen Gelächter. Aus dem Sprung versenkt er seine Axt tief in der Schulter des Hünen, bevor er einen wahren Wirbelsturm „Entfesselter Wut“ auf die anderen Sklaventreiber niedergehen lässt.
Kurz darauf herrscht absolute Stille in der Schänke. Kein Lachen, kein Mucks und kein lebender Sklaventreiber mehr. Die Dorfleute lösen sich langsam aus ihrer Schockstarre, während Jampok seine Axt schultert und sich wieder an den Tisch setzt. „Ich hab ihn gewarnt. Wo bleibt mein Met?“




